{"id":235,"date":"2021-02-16T22:22:22","date_gmt":"2021-02-16T22:22:22","guid":{"rendered":"http:\/\/leipe-coaching.de\/?p=235"},"modified":"2023-05-20T15:43:30","modified_gmt":"2023-05-20T15:43:30","slug":"gluecklich-trotz-smartphone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/leipe-coaching.de\/?p=235","title":{"rendered":"Gl\u00fccklich trotz Smartphone"},"content":{"rendered":"\n<p>Kennen Sie iHunch?<\/p>\n\n\n\n<p>Das Online-Lexikon Wikipedia beschreibt das Ph\u00e4nomen in einem englischen Artikel (frei \u00fcbersetzt) wie folgt: \u201eiHunch ist ein Begriff, der das allgemeine Wirbels\u00e4ulenproblem einer \u00fcberm\u00e4\u00dfig kyphotischen (gebogenen) Brustwirbels\u00e4ule beschreibt, die Nackenschmerzen und zervikogene Kopfschmerzen verursacht.\u201c (Quelle: Wikipedia &#8222;iHunch&#8220;)<\/p>\n\n\n\n<p>Das Resultat einer dauerhaften Haltung in dieser Position ist eine \u00dcberanstrengung und Verk\u00fcrzung der Nackenmuskulatur, vor allem des Trapezmuskels, sowie zusammengedr\u00fcckte Halswirbel. Bemerkbar macht sich iHunch durch Verspannungen, Kopfschmerzen sowie ausstrahlendem Schmerz in die Arme. Durch eine dauerhafte Einnahme dieser Position ver\u00e4ndert sich zudem die gesamte K\u00f6rperhaltung, weil Muskeln und Faszien verh\u00e4rten und verkleben. Der Handy-Nacken zeichnet sich somit auch optisch durch einen leichten Buckel in der oberen Wirbels\u00e4ule ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Jugendliche verbringen t\u00e4glich 2 bis 3 Stunden am Smartphone. Das Smartphone hat einen kleinen Bildschirm. Um den Bildschirm zu erkennen, m\u00fcssen wir den Kopf nach vorne senken, die Schultern h\u00e4nge lassen und konzentriert blicken. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/leipe-coaching.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Bild-von-Thorsten-Frenzel-auf-Pixabay-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-273\" srcset=\"https:\/\/leipe-coaching.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Bild-von-Thorsten-Frenzel-auf-Pixabay-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/leipe-coaching.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Bild-von-Thorsten-Frenzel-auf-Pixabay-300x200.jpg 300w, https:\/\/leipe-coaching.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Bild-von-Thorsten-Frenzel-auf-Pixabay-768x512.jpg 768w, https:\/\/leipe-coaching.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Bild-von-Thorsten-Frenzel-auf-Pixabay-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/leipe-coaching.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Bild-von-Thorsten-Frenzel-auf-Pixabay.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Durch den gebeugten R\u00fccken und den gesenkten Kopf kann es zu Verspannungen im Nacken kommen. Der st\u00e4ndig angewinkelte Arm \u00fcberlastet den Schulterbereich. Muskeln, Nerven undSehnen werden stark beansprucht.  Durch die gekr\u00fcmmte Haltung atmen wir flach. Das kann auf Dauer die Lungenfunktion beeintr\u00e4chtigen. Der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fchlen wir uns deprimiert, dann nehmen wir automatisch eine deprimierte K\u00f6rperhaltung ein: wir lassen z.B. die Schultern h\u00e4ngen und senken den Kopf.<\/p>\n\n\n\n<p>Sind wir deprimiert, dann k\u00f6nnen wir unsere Stimmung allein schon dadurch heben, dass wir die K\u00f6rpersprache eins gut gelaunte Menschen einnehmen, den Kopf heben, aufrecht und gerade stehen und l\u00e4cheln.<\/p>\n\n\n\n<p>Neigen wir zu pessimistischen Gedanken, dann verst\u00e4rken wir durch die depressive Haltung bei der Nutzung des Smartphone unsere negativen Gef\u00fchle.<\/p>\n\n\n\n<p>Studien zeigen, dass sich unsere Stimmung bessert, wenn wir bewusst l\u00e4cheln, auch wenn uns nicht zum L\u00e4cheln zumute ist. F\u00fchlen wir uns unsicher und nehmen eine aufrechte und selbstbewusste K\u00f6rperhaltung ein, dann f\u00fchlen wir uns sofort selbstbewusster. Probieren Sie es mal aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Haltung, die wir bei der Nutzung des Smartphones einnehmen, wirkt sich auf unsere Stimmung aus. Beugen wir den R\u00fccken und senken den Kopf, dann ist dies die Haltung, die wir bei Trauer und Depressionen einnehmen. Unsicher und sch\u00fcchtern. Wenn wir l\u00e4ngere Zeit nach unten auf das Smartphone schauen, schw\u00e4chen wir dadurch unser Selbstvertrauen und Durchhalteverm\u00f6gen. Wir reduzieren unsere Testosteron-Konzentration im Blut und erh\u00f6hen das Stresshormon Cortisol. Da der Bildschirm sehr klein ist, m\u00fcssen wir uns besonders konzentrieren und unsere Augen zusammenkneifen. Dadurch wird der Muskel aktiviert, der f\u00fcr das Stirnrunzeln zust\u00e4ndig ist und den wir beim \u00c4rgern und Sorgen machen nutzen. So l\u00f6sen wir durch das Starren auf den Bildschirm einen \u00e4rgerlichen oder gereizten Gef\u00fchlszustand in uns aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Was tun? <\/p>\n\n\n\n<p>Nehmen Sie eine aufrechte K\u00f6rperhaltung ein, sitzen Sie gerade sitzen, heben Sie das Smartphone bis auf Augenh\u00f6he, nutzen Sie ein gro\u00dfes Display, lockern Sie Ihre Schultern, atmen Sie tief, entspannen Sie ihr Gesicht, l\u00e4cheln Sie, und &#8230; nutzen Sie \u00f6fters mal das Smartphone nicht. Vergessen Sie es einfach mal zuhause.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die vorhandenen Verspannungen aufzul\u00f6sen, hilft Physiotherapie und k\u00f6rperliche Bewegung.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wenn Sie das probiert haben und gar nicht vom Smartphone loskommen, dann sollten Sie ernsthaft an ein Coaching denken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kennen Sie iHunch? 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